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Art Fair Innsbruck 2022 International Contemporary Art

Die Van Gogh Art Gallery (Madrid) hat mich eingeladen auf der Art Fair Innsbruck in der Olympiaworld auszustellen. Zu sehen sind meine Arbeiten im Bereich B 02. Ich werde Sonntag Nachmittag auf der Messe sein & freue mich auf Euren Besuch.


ART‐Innsbruck – Location
Olympiahalle/Olympiaworld
Olympiastraße 10
A-6020 Innsbruck


ART FAIR INNSBRUCK

TERMINE

26.10.2022, ab 17.30
VIP Opening für geladene Gäste

26.10.2022, ab 19.30
SOFT Opening für geladene Gäste

27.10.2022, 11.00 – 19.00
1. Messetag & Students Day

28.10.2022, 11.00 – 19.00
2. Messetag

29.10.2022, 11.00 – 20.00
3. Messetag & ART-Talk ab 15.00
Langer Abend der Kunst

30.10.2022, 11.00 – 19.00
4. Messetag


stanko-art-innsbruck-van-gogh-gallery

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artfair-innsbruck-2022-hallenplan

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Fluch & Segen der digitalen Welt

Fluch & Segen, warum?

Seit über 6 Jahren sind meine Bilder digital verkäuflich. Meine Online Präsenz geht zudem viele Jahre zurück – die ersten Homepage Schritte unternahm ich bereits 1999. Die erste Online Galerie Präsenz war im Jahr 2015 mit SaatchiArt – inzwischen sind es 7 digitale Online Galerien weltweit. Die neueste ist „the artling“ – beheimatet in Singapore und Shanghai. Warum ich das aufzähle? Nun, weil es für mich einen schönen Erfolg darstellt auf den bekanntesten Online Galerien weltweit vertreten zu sein und darüber meine Arbeiten einem großen Kreis an Kunst-Interessierte weltweit anbieten und natürlich auch verkaufen zu können.

Und hier beginnt auch schon das Dilema – der FLUCH. Weltweit ist ziemlich groß, sprich die sogenannte „Reichweite“ ist natürlich sensationell, gleichzeitig geht damit einher aber auch das weite Feld der „Konkurrenz“. Auch wenn es nicht ganz angemessen ist im Kunstfeld von Konkurrenz zu sprechen, so ist für Kunst-Interessierte ein Vergleich von Werken damit ganz einfach möglich. Wo früher mühsam Kataloge oder Veröffentlichen studiert und durchforstet oder Messen und Galerien besucht werden mußten – oft ohne Preisangaben – so sind heute alle Informationen mit ein paar Klicks zu haben.

„Jeder Mensch ein Künstler“ (J.B)

Es ist ja alles da, alles sichtbar, unzählige Werke, die weltweit verfügbar sind können mit wenigen Klicks angesehen (und damit auch verglichen) werden. Nun, es kann natürlich nie genug KünstlerInnen & Künstler geben – „Jeder Mensch ein Künstler“ (J.B) – ist und bleibt meine Devise, also wo hier der Segen von unzählig kreativen Menschen sichtbar wird, beginnt auch der Fluch des Digitalen. Das weite Feld der bildenden Kunst ist einfach riesengroß.

Das Gleiche gilt  für Musik, Literatur und alle anderen Gewerke. Die Büchse der digitalen Pandora ist geöffnet und wird auch nicht mehr verschlossen werden. Aber was bedeutet das nun konkret?

Nun, wie die letzten zwei Corona Jahre gezeigt haben, ist eine digitale Online Präsenz heute ein Muß.  Und wer online nicht verfügbar ist, wird es in Zukunft schwer haben. Damit einher geht nun die Anforderung an die Künstler die weite Welt des Digitalen mit Werken zu beglücken. Sich zeigen und vergleichbar werden. Ein Fluch UND ein Segen.

fluch-und-segen

Bild: rtistiq bitcoin und rosen gemalt: fluch-und-segen

Die Reise geht weiter

Gerade weil diese relativ neue Form der Kunst Präsentation noch so jung ist, bedeutet es für mich, dieses Experimentierfeld ernst zu nehmen, der Ausgang ist ungewiß weil der Prozeß an sich wohl nie abgeschlossen sein wird. Es bleibt spannend…

++++++++ ZITAT von Mery Ketch+++++++++++++

[.de] „Künstlerische Arbeit kann nicht mit anderer Arbeit verglichen werden, die nach Stunden abgerechnet wird. Ich sehe oft, dass Künstler nach Stunden abrechnen und  denke, das ist ein großer Fehler. Es ist vergleichbar wie wenn ein Nicht-Künstler fragt: „Wie lange braucht man, um das zu machen?“ Zunächst einmal sind Künstler Unternehmer und daher sind Ihre Geschäftskosten nicht nur Ihre Zeit, sondern alle anderen Kosten, die mit der Führung eines Unternehmens verbunden sind. Und daher neigen Künstler dazu, zu wenig zu verlangen.

Und zweitens geht es beim Erstellen von Kunstwerken oft darum, zu experimentieren und Dinge zu schaffen, die es nicht auf den Markt schaffen. In dieser Hinsicht ist es der wissenschaftlichen Forschung sehr ähnlich, aber es ist immer noch Teil des Prozesses, Teil dessen, was ich tun muss, um ein Künstler zu sein und Arbeiten in die Welt zu bringen, die sich verkaufen. Wenn mich jemand fragt: „Wie lange hat es gedauert, das zu machen?“ Ich nehme es als Zeichen, dass sie sich nur mit mir beschäftigen wollen, aber nicht wissen, welche andere Frage sie stellen sollen. Also nehme ich es als Stichwort, um über meinen Prozess zu sprechen, worüber sie meiner Meinung nach sowieso sprechen wollen.“


[.en] „Artistic work cannot be compared to other work which is billed by the hour. I often see artist’s starting out charging by the hour, and I think this is a big mistake. It’s similar to when a non-artist asks, „How long did it take you to make this?“ First of all, you’re a business and so your business costs are not only your time, but all the other costs involved in running a business, and so artists tend to undercharge.

And secondly, a lot of creating artwork is about experimenting and creating things that don’t make it out into the marketplace. In that regard, it is very similar to scientific research, but it is still part of the process, part of what I have to do to be an artist and put work out in the world that does sell. When someone asks me, „How long did it take to make this?“ I take it as a sign that they just want to engage with me, but don’t know what other question to ask. So, I take it as a cue to start talking about my process, which is what I think they want to talk about anyway.“
Mary James Ketch Studio

++++++++ ZITAT von Mery Ketch+++++++++++++

 

 

Portrait – neue Serie

Das Portrait

Jahrhunderlang erschuffen Künstler-/Innen Portraits von Menschen. Warum diese alte Form nicht in die Gegenwart holen? Die drei Portraits sind im Dezember 2021 entstanden. Merlin und Melia wurden damit zu Weihnachten beschenkt. Mein Selbstportrait entstand im Rahmen einer Gemeinschafts Ausstellung im Kunstverein Ebersberg.

Wäre das etwas auch für Sie?

Sie dienen nun als Beispiele für eine Arbeit in Kommision, die ich gerne für Sie individualisiert erstelle. Dabei ist die Größe des Portraits sowie der Bildträger variabel. Ob auf Leinwand, hochwertigem Papier oder Alu-Dibond – alles ist möglich. Hierbei varieren dann auch die Preise.

Was ich benötige sind schöne Photographien der Person, die auf dem Portrait verewigt werden soll. Sprechen Sie mich an.

portrait sabrina 2022

Sabrina | InkPrint auf Leinwand | 100 x 140 cm

Stanko Selbstporträt

Stanko | InkPrint auf Leinwand | 100 x 140 cm

Ähnlich wie das „No Faces Projekt“ mit Sabrina entstanden diese neue Portrait Arbeiten aus einer Laune und zum anderen aus der Notwendigkeit ein Selbstporträt zur Jahresausstellung des Kunstvereins Ebersberg 2021 einzureichen.

“Was sehen wir? Was denken wir? Auch das “Portrait Projekt” lotet die Grenzen zwischen Denken & Wahrnehmen aus. Auf den ersten Blick sind Gesichter zu erkennen…doch je länger die Wahrnehmung andauert, desto mehr Facetten werden sichtbar. Doch ist das wirklich ein lebendiges Gesicht oder doch nur eine mögliche Abbildung oder Kopie des Lebendigen und damit immer eine Illusion. Ja, eine wirklich gelungene Illusion und doch kann das Bild dann mehr sein…

Falls Sie nun Interesse an einem Portrait haben sollten, bitte einfach über die Kontaktseite melden.

Stanko 2022


Melia

Melia | InkPrint auf Leinwand | 40 x 60 cm


Merlin

Merlin | InkPrint auf Leinwand | 40 x 60 cm

Einsamkeit – Allein Sein – All-Eins-Sein

Ein wichtiger Aspekt in meinem Kunstschaffen ist die Einsamkeit. Die für mich stimmigere Schreibweise „All-Eins-Sein“ ist in ihrer Zusammensetzung dringlicher und weist deutlicher zum Kern der Aussage.

Aus kunst-heilen.de ist stanko.de geworden

Liebe Freunde – Liebe Kunstfreunde – Liebe Kunst-Heilen Fans

Meine website Adresse hat sich geändert: nach fast 20 Jahren ist es Zeit für Veränderung. „Kunst-Heilen.de“ wird zukünftig unter stanko.de zu finden sein.
Eine Änderung auf FB wird derzeit auch vorgenommen, der neue Name ist allerdings noch nicht freigegeben, sobald das geschehen ist, melde ich mich damit und freue mich über meine Seiten-Besuche und Likes auf Facebook.
Eine „Um-Firmierung“ ist immer etwas aufwendig und nicht so einfach wie gedacht. Unzählige Infos müßen verteilt, neue E-Mail Adressen angelegt und hinterlegt werden. Die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, aber nach so langer Zeit war der Name nicht mehr ganz so aktuell als zur Startzeit.
Zudem müßen alle Social Media Kanäle neu befüttert oder geändert werden, was bei manchen Plattformen wie Facebook gar nicht so einfach ist. Aber wo ein Wille…

Colors 2017

Das Jahr ist nicht mehr ganz so jung und doch ist eine Tendenz zum Klaren sichtbar…
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Von Kunstausstellungen leben viele

…altbekannt und doch immer wieder neu…Klar, eine Liste, die sich wenige ins Bewußtsein bringen, doch selbst beim Überfliegen wird einem klar, wie schräg die Lage ist. Aber es gibt durchaus andere, bessere Ansätze: andere Länder, andere Sitten, siehe Mexiko, wo Künstler ihre Finanzabgaben mit Kunst begleichen können

Archivare, Art-Direktoren, Aufsichtskräfte, Auskunftspersonal,
Ausstellungsführer, Ausstellungsmacher, Autoren, Bibliothekare,
Sekretariatsmitarbeiter, Buchhalter, Bürotechniker,
Fotografen, Fundraiser, Garderobieren, Grafiker, Aufbauteams,
Hausmeister, Haushandwerker, Haustechniker,
Journalisten, Kassenpersonal, Klimatechniker, Kunsthistoriker,
Kunstkritiker, Kunsttransporteure, Kuratoren, Kustoden,
Layouter, Lichttechniker, Marketingmanager, Museumsdirektoren,
Museumspädagogen, Pförtner, Pressesprecher,
Rechtsanwälte, Reinigungspersonal, Restaurateure, Sicherheitsingeneure,
Steuerberater, Toilettenpersonal, Transporteure,
Verwaltungsmitarbeiter, Versicherungsagenten,
Wachschutz, WebDesigner, Wissenschaftliche Mitarbeiter,
Ausstellungsarchitektur, Buchhandlungen, Catering Firmen,
Depotverwaltungen, Druckereien, Fachzeitschriften,
Glasereien, Künstlerbedarf, Kunstzeitungen, Leihverkehr,
Museumsshops, Raumvermietungen, Rahmengeschäfte,
Tageszeitungen, Tischlereien, Verlage, Verwertungsgesellschaften,
Versicherungen, Werbeagenturen
von Kunstausstellungen leben viele
nur Künstlerinnen und Künstler nicht

Von der Kunst leben viele...

Von der Kunst leben viele…Plakat des bbk Berlin

Der Originaltext und das Plakat sind von der bbk Berlin Seite geliehen…

Wahrnehmung und Sein

wahrnehmen:
das Verb (mhd. war nemen, ahd. wara neman) enthält als ersten Bestandteil das unter „wahren“ behandelte Substantiv ‚Wahr‘; „Aufmerksamkeit, Acht, Obhut, Aufsicht“. Es bedeutet demnach eigentlich „in Aufmerksamkeit nehmen, einer Sache Aufmerksamkeit schenken“. Ableitung ist WAHRNEHMUNG
(aus dem Herkunfstwörterbuch (DUDEN))

Das Wahrnehmen betrachte ich in meinen Werken als DIE Grundlage, um sich einem „Verständnis“ zu nähern. Einem vorurteilsfreien Verständnis, geleitet durch vorurteilsfreie Anschauung. Denn diese leitet mich während des Entstehungsprozeßes. Im Malen, im Tun, in der aufmerksamen Bildbetrachtung während des Farbfeld-Entwicklungsproßes bildet sich immer ein Ruhepol, eine Aufmerksamkeitsbewegung hin zum Stille werden. In diesem Stille-Werden pulsiert die Seele, atmet ein und aus und weitet sich.

colorfield-farbfeld-stanko

Mein Wunsch oder auch die bewußte Absicht ist hierbei die Entwicklung einer erweiterten Betrachtung. Im Schauen verbindet sich das sehende Auge, die offene Seele und der in Stille bereite Körper mit dem Atmen der Farbe, die immer Seelenaspekte in uns öffnet. Die immer wieder das Konstrukt der Zeit auflöst und ins Jetzt geleitet, sofern wir bereit sind, die Muster und Bindungen zu lösen. Und wenn diese „erweiterte Betrachgung“, das vorurteilsfreie Anschauen immer wieder gelingt könnte irgendwann hieraus ein neuer Sinn entspringen. Das dürfte der gleiche Sinn sein, den das Gebet, die stille Meditation, die Einkehr in die Stille und alles andere in uns Wirksame befördert, um in der Entschleunigung ganz in uns anzukommen…

Natürlich ist diese „Form“ der Bildbetrachtung auf alles Wahrzunehmende anwendbar, ob es moderne oder klassische Kunst ist, ob es den Moment der Begegnung zweier Menschen beschreibt oder eine wimmelnde Menschenmenge auf dem broadway umfaßt; überall sind wir gefordert eine „neue“ Weltbetrachgung zu üben. Einmal, um ein Handwerkszeug auszubilden in einer sich schneller drehenden Welt, zum anderen, um dem scheinenden und anscheinenden Wirbel in unserer Seele aufmerksam zu begegnen. Wir sind hier um zu lernen, um Erfahrungen zu machen, um uns selbst zu erfüllen, der Aufgabe unserer Seele gerecht zu werden. (Danke Sabrina für diese geliehenen Zeilen). So betrachte ich auch diese Herausforderung als immamente Aufgabe meines Seins. Und hoffe durch meine Kunst, diese stille Art der Betrachtung zu fördern…

Ohne Angst Sein

Wie gelingt der schöpferische Prozeß?

Im Gestalten des Unbekannten, des noch nicht „Da-Gewesenen“ begegnet mir im schöpferischen Prozeß ein Auflackern tiefer dunkler Seelen-Elemente, die immer wieder ein Voranschreiten verhindern. Doch woher kommen diese „Wenns“ und „Abers“? Was hindert den schöpferischen Geist, die kreative Seele am Gestalten des Unbekannten?

Freiheit aushalten

Freiheit aushalten – „Berge“ in Hohenaschau

Sind es Erfahrungen? Zementierte Vorurteile, eingeprägt in die noch junge Seele zu früheren Zeiten, als sie es liebte zu spielen, um des Spielens willen? Und wer wurde da zum übergroßen Zensor, der nach Jahren immer noch wirksam ist? Im Voranschreiten und Erforschen neuer Grenzen, neuer Form- und Farbwelten flackern diese Fragen auf, durchdringen den forschenden Blick und die tätige Hand, so daß im Erstaunen darüber manchmal der nächste Schritt oder noch schlimmer, der nächste Sprung nicht gelingen mag.

Durchaus bewandert in diesem Phänomen, können wir lernen über diese Grenzen hinaus zu gehen, Neuland zu betreten, um manchmal festzustellen, das es Brachland ist, oder eben doch eine neue, blühende Ebene voll unbekannter Wesen und Farben. Dieses Hineintauchen ins Unbekannte bildet das Bild genauso wie die schöpferische Seele um und hinterläßt manchmal eine Wunde, ähnlich der Wunde, die ein gebrochenes Herz  hinterläßt, nur essentieller, da aus Freiheit geboren…

Was hat das nun mit Angst zu tun?

Wie in allen unerprobten, ungewissen Schritten schrecken wir zurück vor dem Unbekannten, vor dem, das uns auf Grund seiner „Unvorhersehbarkeit“ Angst macht, doch wenn wir genauer hinschauen, bemerken wir, daß es immer nur die Schatten einer Ahnung sind, die das Erschrecken auslösen. Denn wissen kann ich es nicht, ob und wie die Zukunft aussehen wird, wenn ich den nächsten unbekannten Schritt wage. Was bedeutet hierbei „Angst“? Zum Schmerz geronnene Erfahrung oder eher die Vermeidung von Entwicklung ins Unbekannte hinein? Was läßt mich angstfrei atmen und leben und was hindert meinen Nächsten ohne Angst zu sein?

Gegenwärtigkeit – oder die Kunst zu Heilen

Es gibt den poetischen Moment im Malen. Meine Malerei vollzieht sich in der aktiven Wahrnehmung der Gegenwart. Klingt banal, doch wie schwer es immer wieder ist, den Geist dahingehend zu beruhigen, dass nur der Moment, der gegenwärtige Augenblick im Innen sowie im äußeren Fokus ist, erfahre ich jeden Tag. Jedes Mal aufs Neue, beim Versuch nur noch Farbe, Malgrund oder Pinsel zu sein. Im Dialog mit mir und den Kräften, die ansonsten verborgen in tieferen Schichten schlummern.

Mein “Ziel” sind “Seelenbilder”, doch nicht allein individuelle Seelenbilder, d.h. Bilder, die allein meiner Seele zuzuordnen wären, sondern auch die Bilder der kollektiven Ebene, die ebenso mit meiner Seele schwingen und verbunden sind. “Ziel” ist dabei ein Begriff, der ausgerichtet erscheint auf ein Ergebnis hin, deshalb schreibe ich “Ziel” in dieser Weise, da neben der Bereitschaft, dorthin zu gelangen ebenso die Gelassenheit gehört, sich führen zu lassen und immer wieder nicht zu wissen, wohin die Reise geht. Intuition in ihrer reinsten Form stellt sich dem Gestaltenden zur Seite und führt die Hand, das Auge in unbekannte Bereiche, in unerforschtes Gebiet, dabei veredelnd und gestaltend hin zum BILD.

Die Musik des Malens

Der Klang der Bilder ist vordergründig nicht zu hören, vielmehr entsteht in der kontemplativen Übung des Sehens ein Klang, der fast unmerklich die Saiten der Seele zum Schwingen bringt. Den meisten Bildern ist kein direkt gegenständlicher Inhalt zuzuordnen. Deshalb eine immer wieder gern gestellt Frage “Was soll das sein, was ist hier abgebildet?” Diese Frage beantworte ich gerne mit einer Gegenfrage:”Was sehen Sie? – Was nehmen Sie wahr?” So kann die Frage als Ausgangspunkt für die entspannte Wahrnehmung sein.

Dabei bewegen wir uns dann parallel in zwei Sphären. Einmal in der aktiven Wahrnehmung des Bildes und dann in der Wahrnehmung des Denkens. Zunächst ein Denken über das Bild, die Farbigkeit, die Form. Assoziationen tauchen auf, dürfen sein, werden sein, sollten aber im zweiten Schritt in den Hintergrund gedrängt werden. Das kann ein wahr-gebender Akt in der Bildbetrachtung werden.

Der Klang der Bilder

Nachdem sich Bilder, Assoziationen und vielleicht Begriffe gebildet haben, gilt es zu überprüfen, ob sich diese mit dem Werk verbinden oder schon ein Eigenleben führen. Assoziatives Denken ist spannend und schön, führt aber in der Regel von der gegenwärtigen Wahrnehmung weg. Um eine Aussage über das betrachtete Werk machen zu können, sollte der unruhige Geist durchaus beobachtet werden, dann aber zur Ruhe kommen, um die stilleren Momente zu erreichen. Auch um die innere Gestaltung zu beobachten, die sich in der Regel einstellt, vorausgesetzt, wir sind bereit dazu.

Gegenwärtige Achtsamkeit

Klingende Seele – oder wie gelingt Gegenwärtigkeit?
Meine Bilder bieten hier einen Raum, die Gegenwart aktiv zu fassen, zu erfassen und die Präsenz aktiver Stille, aktiver Wahrnehmung, Achtsamkeit zu üben.

Gestaltbildendes – Formen

  • Ei
  • Oval
  • Quadrat
  • Rechteck

Freie Formen

  • Fließende Übergangsformen
  • Reales
  • Wesens-Interpretationen (Engel, Blüten,…)

Stilmittel

  • Grenzen
  • Fließende Grenzen – Übergänge
  • Transparentes
  • Reduktion in der Farbe
  • Nuancen
  • Reihen
  • Farbfolgen
  • Serien