Aus der Beschäftigung mit der Farbe erwachsen die Farbfeld-Bilder (colorfields) und bilden nach Jahren der Verdichtung und Verfeinerung nun eine eigene Bildsprache. Das Thema ist und bleibt die “Kraft der Farbe”, die durch die Reduktion auf das Wesentliche den Blick sowie den Innenraum weitet.

Keine Geschichten

Es werden hierbei keine Geschichten erzählt, das suchende Auge findet in der Regel nichts “Haltbares”, keine zur Hilfe eilenden Erklärungen. Das Sehen dient in der Außenanschauung immer auch der Introspektion – eine Art “meditatives Schauen” ist gewollt und eröffnet der offenen Seele die Verbindung zu tiefere Schichten des gegenwärtigen Seins.

Ach ja, allerdings gilt es auch hier, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, das Schauen und Sehen immer wieder zu üben. Das “Nicht-Wissen” bringt den Verstand zum Schweigen, das Bild ins Pulsieren (ins Atmen) und die Seele zum Klingen. Die Darstellung der Bilder hier auf der Homepage schaffen einen ersten Einstieg (da zumeist sehr nah an der ursprünglichen Farbe), aber dennoch fehlt natürlich immer der “sinnliche” Aspekt. Das gelingt immer erst in der Anschauung eines Originals.

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