FarbenRausch und Salbei räuchern

Manchmal wirbelt das pralle Leben schon schräg ins Ausstellungswesen. Gleich am ersten Tag (nach einer schönen, gelungenen Vernissage mit mehr als 40 Gästen) bekam ich Besuch von einer Plaudertasche, die mit Stille so gar nichts anzufangen wußte. Nach einer gefühlten Ewigkeit, als mir alle Ohren klingelten wie das kreative Glockenspiel am Frauenkircherl, musste ich meinen Gast bitten, höflich aber bestimmt zu gehen. Was ein Ausstellungsauftakt…

Nicht allzu viel später der Nächste.  Kommt durch die Hintertür, schaut sich auf meinem Tisch um, brummelt vor sich hin, schnappt nach einem Schokolädtchen im prall gefühlten Merci-Glass und verschwindet durch den Haupteingang hin zum Schrannenplatz. Am Abend, kurz vor Schluss das gleiche Spiel, nur der Weg des Schoki-Freundes diesmal von vorn nach hinten. Und das jeden Tag. 

Jeden Tag hatte ich nun das Vergnügen, ganz besondere Gäste im Frauenkircherl zu haben bis es dann am Dienstag einfach zu viel wurde (wieder eine Plaudertasche mit Plastiktüte so wie alle Anderen vor ihm…), den ich wieder freundlich und bestimmt… 

Irgendetwas mußte also geschehen. So viele geistig verwirrte Menschen und alle zog es in meinen Raum. In die Ausstellung nicht wirklich, da so gut wie Alle aus anderen Beweggründen ins Frauenkircherl einfiehlen. Warum? Ich konnte mir keinen Reim drauf machen.Räuchern mit Salbei hilft bekanntlich bei vielen Gelegenheiten, also räucherte ich am Miitwoch gleich morgens den gesamten Raum und war nun echt gespannt, ob das helfen würde? Es half! Seither kamen keine seltsamen Leute mehr, weder durch die Vorder- noch durch die Hintertür. 

Vernissage-Frauenkircherl

Ausstellung Frauenkircherl Erding

Vernissage: Freitag, 20.Mai 2016 um 19 Uhr

Einzelausstellung im  Frauenkircherl Erding

UPDATE 25.April 2016: die Einladungskarten sind zurück aus der Druckerei, ebenso ein paar Plakate, jetzt kann die Pressearbeit beginnen. Sabrina hat einen schönen Pressetext verfasst, der nun an die Redaktionen geht. Obwohl die Auswahl der Bilder noch nicht feststeht, sind viele Favoriten doch schon bereitgestellt. Die Anzahl (max. 35 Werke) ist durch die Räumlichkeit vorgegeben, die ich schon mehrmals mit anderen KünstlerInnen und Künstlern des Kunstverein Erding bespielen durfte. Freue mich auf diese Ausstellung ganz besonders, da der ehemals sakrale Raum des Frauenkircherl eine ganz besondere Ausstrahlung vermittelt und zu Kontemplation geradezu einlädt.

In Vorbereitung auf den Herbst folgt dann das Kontrastprogramm. Eine Einzelausstellung in den Räumen des „Alten Gefängnis Freising“ – Infos folgen.


Alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, demnächst geht die Einladungskarte in Druck und dann auf die Reise an alle, die wie ich die Farbfeld-Malerei lieben. Ein besonderer Raum wird im Mai 2016 auf besondere Art bespielt. Wie genau wird sich noch weisen…

Vernissage: Freitag, 20.Mai 2016 um 19 Uhr
Ausstellung: Samstag, 21.Mai – 27.Mai 2016
Öffnungszeiten: 12 – 19 Uhr

Mehr Infos zum Frauenkircherl

lilien

Lilienduft

Ob die Optik für das Fehlen einer anderweitig sinnlichen Erfahrung wie dem Duft die sinnliche Wahrnehmung ersetzen kann ist schwer zu beantworten… Es hilft vielleicht ein virtueller Zoom hinein ins Ungewisse, bis nur noch Farbe IST…

Aber selbst dann werden der Natur gemäß wohl andere Regionen der Wahrgebung aktiviert – ein Erinnern, ein Sich-Fügen in andere Gefilde… Auch der Versuch der „Schärfung“ entspricht in etwa dem Versuch einen unbekannten Duft zuzuordnen. Wie oft erlebe ich, wenn ein Duft aus altvergangenen Zeiten urplötzlich Erinnerungen von ganz tief unten hervorkramt – zuerst unbestimmt, dann drängender, dann klarer bis Unvertrautes ins Vertrauen fließt und essentielle Erinnerung bleibt!


Übergänge Ausstellung

Vom 2.-10.April 2016 im Frauenkircherl Erding ist die kuratierte Mitgliederausstellung des Kunstvereins Erding e.V. zu sehen. Heute mache ich die Aufsicht und finde daher etwas Zeit zu schreiben. 

 
Beginnen wollen wir mit meinem Beitrag in fließendem Grün-Türkis. Öl auf Leinwand 80×100 cm.  

 
Christa Walde zeigt „Ailuranthropie“ gemacht aus Keramik (65x50x50 cm) sitzend auf einem rostigen Eisensockel (Eberhard Walde)

Von Sara Klemencic ist diese leichte Werk in Spachteltechnik (30x70cm)

  
Alwin Zauner hat diese 2 Übergangsfiguren in einer Ecke des Frauenkircherl platziert und zeigt dabei eine komplett andere Interptretation von „Übergänge“. 

 
Hans Peis & Sigrid Ressy sind an dieser Säule zu finden.

 
Als Farbmensch muß ich noch auf diese 2 Arbeiten hinweisen:Hannelore Stephanie (100x60cm) 
Und von Heidi Gerhardinger  (120x30cm)

  

rupprecht-geiger-archiv

Rupprecht Geiger inspiriert

Mehr als 100

Was ein Leben, was ein Wirken und Werden. Rupprecht Geiger (Münchner Künstler 1908 – 2009) starb nun schon vor einigen Jahren, doch sein Lebenswerk bleibt uns nicht nur im Archiv Geiger erhalten. Unzählige Ausstellungen vermitteln schön, in welchem Farb-Kosmos sein Farbwirken zu Hause war. In seinem letzten Gemälde ( Pink moduliert ) aus dem Jahr 2009 zeigt er eine unheimlich starke Schöpferkraft im Farbigen.

Pink moduliert

Pink moduliert- (WV 958), 2009, 55 x 60 x 3 cm, Acryl auf Holz

Präsentation Archiv Geiger

Präsentation Archiv Geiger

Zu sehen ist das Bild in der aktuellen Präsentation in seinem Arbeitsraum. Archiv ist übrigens spontan zu besuchen oder nach vorheriger Anmeldung während einer Führung zu besichtigen.

Besuch ohne Anmeldung:
MORGEN ROT: Immer montags von 10:00 bis 14:00 Uhr
ABEND ROT: Immer dienstags von 17:00 bis 20:00 Uhr

Weitere Öffnungszeiten und Informationen hier

„Die Farben der Materie sind ganz morbid und normal für mich abstoßend, aber in der Funktion, die Leuchtfarbe noch zu erhöhen ganz wichtig, weil sie (die Farben) gerade vor einem morbiden Hintergrund – altes Holz, Baumrinde, usw. – kolossal emporgehoben werden. Umgekehrt wird das Morbide noch morbider. Der Kontrast wird immer größer und immer stärker. Aber in einem guten Sinne funktioniert die Reibung, v.a. an den Stoßstellen. Materie gegen den Geist der Farbe.“
(QUELLE: blog.archiv-geiger.de/?cat=9 |  Rupprecht Geiger im Interview mit Wilhelm Warning 2003)

stanko-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

Kunstverein Ebersberg Mitglieder Ausstellung

Fotos der Finnissage im September 2015

Eine interessante Ausstellung im Ebersberger Kunstverein ging am 13.September zu Ende. Zahlreiche Gäste wohnten der Preisverleihung in der Alten Brennerei bei und genoßen ein letztes Mal die Vielfalt der ausgesuchten Arbeiten.

Ausstellung: 23. August – 13. September 2015

4-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

4-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

3-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

3-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

5-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

5-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

stanko-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

stanko-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

6-stanko-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

6-stanko-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

7-stanko-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

7-stanko-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

8-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

8-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

9-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

9-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

10-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

Preisträger-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

11-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

11-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

1-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

1-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

2-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

2-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

12-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

12-ebersberger-kunstverein-mitgliederausstellung-2015

Netzwerke Ausstellung Frauenkircherl Erding

Vielleicht werden nicht alle Werke dem Netzwerke Ausstellungs Thema gerecht. Dafür macht die Auswahl der Bilder, skulpturen, Installationen & Photos einen recht bunten Eindruck. Hunderte interessierter Besucher können aber wohl kaum irren. Eine lohnenswerte Ausstellung (1.-16.8.2015) 

   
    
    
    
    
   
   
    
    
    
   
    
 

rudolf-steiner-wandtafel-zeichnung

Die Sinne

Erweiterte Sinneslehre nach Rudolf Steiner

Die 5 oder auch 7  Sinne sind aus der allgemeinen Literatur bekannt, wobei die letzten beiden (6. Gleichgewichtssinn  + 7. Tiefen- oder Stellungssinn) in der Regel nicht mitgezählt werden, wenn man von den “fünf Sinnen” spricht.

Die bekannten 5 Sinne des Menschen
1. Hören
2. Tasten
3. Sehen
4. Schmecken
5. Riechen

Obwohl in der Darstellung und Abgrenzung einzelner Sinne keine Einigkeit der Autoren zu finden ist, herrscht die Allein- und Allgemeingültigkeit beanspruchende Meinung: der Mensch habe eben diese  fünf (oder etwas weiter gefasst: sieben Sinne). Sie sind einfach durch ihre Organe sichtbar und ihre Wirkensweise lässt sich inzwischen recht gut medizinisch / physiologisch aufzeigen.

Die Sinne nach Rudolf Steiner

Die Sinne nach Rudolf Steiner

 

Dennoch gibt es auf dem Felde der menschlichen Wahrnehmungen weitere Eindrücke: wir können “Wärmeunterschiede” und verschiedene “Schmerzenszustände” wie “Hunger und Durst” empfinden. Eine weit umfassendere und dazu in sich schlüssige Gliederung aller menschlichen Wahrnehmungen wird in Rudolf Steiners Sinneslehre  beschrieben. Diese Sinneslehre geht weit über eine bloße Aufzählung von Sinnesorganen hinaus.

Die zwölf Sinne des Menschen: (nach Rudolf Steiner und der anthroposophischen Lehre)
1. Ich-Sinn
2. Gedanken-Sinn
3. Wort-Sinn
4. Hör-Sinn
5. Wärme-Sinn
6. Seh-Sinn
7. Geschmacks-Sinn
8. Geruchs-Sinn
9. Gleichgewichts-Sinn
10. Eigenbewegungs-Sinn
11. Lebens-Sinn
12. Tast-Sinn

Leibes-Sinne

Diese Reihenfolge der Sinne ist nicht zufällig aufgezählt oder zusammen gestellt:  es zeigt sich, dass sich die eher subjektiven Eindrücke der untersten vier Sinne (9.-12.) direkt auf den Körper beziehen. Sie vermitteln die Wahrnehmungs- und Erfahrungswelt des eigenen Leibes. Darum werden sie auch “Leibessinne” oder “Körpersinne” genannt. Sie stehen in engem Zusammenhang mit dem Stoffwechsel-Gliedmaßen-System des Menschen und gehören seelisch dem Bereich des Willens zu. Die Leibessinne bilden somit die erste Vierer-Gruppe innerhalb dieser zwölf Sinne.

Erkenntnis-Sinne

Auch die obersten vier Sinne (1.-4.) könnten als eine Gruppe zusammengefasst werden, denn sie haben eine eigene Verwandtschaft mit dem Denken und dem Bewusstsein. Ihre Wahrnehmungen beziehen sich ausdrücklich auf “Nichtstoffliches”. Es sind die vier “Erkenntnis-Sinne“, welche ihre leibliche Beziehung zum Nerven-Sinnes-System des Menschen haben und in ihrem Bereich der Wahrnehmung dem der Seelenqualität des Denkens ähnlich sind.

Gemüts-Sinne

Zuletzt verbleiben die vier mittleren Sinne (5.-8.), welche in ihren Eigenschaften der Wahrnehmung immer ein Mittelmaß zwischen Erkenntnis- und Leibessinnen eingehen, sie bestehen in Wechselwirkung zwischen subjektiver und objektiver Wahrnehmung. In ihren Eindrücken beziehen sie sich zwar auf die Außenwelt, aber eine Wahrnehmung ist stark mit der eigenen Aktivität, dem eigenen Erleben und Fühlen verbunden. Diese “Gemütssinne” geben in ihrer Reihe nach oben hin immer “tiefere” Erkenntnisse über das innere der Stoffe. Die mittleren Sinne sind eng verbunden mit den rhythmischen Systemen des Menschen – also den Systemen, in denen hauptsächlich die Seelenqualität des Fühlens und des Gefühls seine Wirkung entfaltet.

Großteile dieser Zusammenfassung sind auf der Seite von Sebastian Knabel zu einem ebook zusammen gefaßt und zum Teil von dort übernommen.  Diesen guten und fundierten Überblick finden Sie hier Sebastian Knabel ebook

Zwei Erweiterungen hin zum 13. & 14.Sinn

Der Schönheits-Sinn

Die Schönheit des Blicks. Ein Sehen, das frei ist von Vorstellungen und Vorurteilen. Ein Blicken vorbehaltlos und offen. Ist es ein suchender Blick, einer, der den Moment des Findens offen läßt, so kann unsere Seele überrascht werden von der Schönheit des Seins. Diese Schönheit kann in Allem liegen, einer leichten vorbeiziehenden Wolke genauso wie im Blühen einer unscheinbaren Blüte oder im verdorrten Ast, der soeben vom Baum gefallen und nun seinen Weg wieder zurück zur Erde aufgenommen hat.

Überwältigt von Schönheit sind wir manchmal ergriffen und erschauern, dieses tiefe tiefe Gefühl von aufkommender Demut verlangt nach Austausch, verlangt danach geteilt zu werden. Immer wieder sind Künstler davon inspiriert und erschaffen aus diesem Erleben heraus Abbilder oder ganz andere Variatonen. Werden fündig und erschaffen Werke, die genau dieses Erschauern beim Betrachten zu Tage fördern.

Ist der zu entwickelnde Sinn Vorbereitung auf den Moment, auf den letzten Moment, auf den Übergang in die Anders-Welt, fernab jeder Vorstellung, eingebunden in eine allumfassende Schönheit, die mit ungeübtem Herzen, die mit unvorbereiteter Seele nicht zu ertragen ist? Und ist demnach der zu schulende Blick für die Schönheit, eine Vorbereitung auf genau diesen Moment des Übertritts, der uns ansonsten hinwegschwemmen würde, geht es um ein Üben Schönheit zu ertragen?

Was ist der Schönheits-Sinn?

Unser Blick auf die Dinge des Lebens ist zumeist flüchtig, oft oberflächlich und unbedarft. Es braucht Aufmerksamkeit und Verweilen, um Schönheit wahrzunehmen. Weil sie manchmal allzu offentsichtlich ist, gehen wir an ihr vorbei und erblicken allzu oft nur uns selbst, unser Blick richtet sich allzu oft auf die unfertigen Dinge des Lebens, auf die Baustellen und das Weh und Ach. Wollen wir hier einen Schritt weiter gehen, gilt es einen Schritt zurück zu machen, inne zu halten, einzuatmen, ausatmen und stille werden. Nochmals hinschauen und versuchen nichts zu denken, unsere Seele wird den Weg dann schon finden und die Schönheit in uns aufnehmen.

(inspiriert von John O´Donohue – Autor von Anam Cara)

Update (28.März 2018)

Der Wundersinn

Ob wir hier tatsächlich von einem Sinn sprechen können ist natürlich fraglich, aber im erweiterten Kunstfeld ist das WUNDERN eine ganz besondere Qualität. Dieser besondere Überraschungs-Moment, wenn im künstlerischen Prozeß etwas gelingt (unerwartet) und zu einem Ergebnis führt, welches wir zwar Wünschen, aber nicht erzwingen können, dies ist ein ganz eigener Moment, für den die künstlerische Seele offen sein sollte. Und wenn dem so ist, gelingen zum Teil erstaunliche Werke, die dann eine Art „Wunder“ in sich tragen und so den Wundersinn im Entstehen bedingen.

„Wär nicht das Auge sonnenhaft,
Die Sonne könnt es nie erblicken;
Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft,
Wie könnt uns Göttliches entzücken?“
Johann Wolfgang von Goethe


 

Zur Aktualität des Schönheits-Sinns in der Tradition des Color Field Painting

„…Eröffnungs-Ausstellung geht also zurück zu einem Nullpunkt der Malerei, an dem die traditionelle Bildauffassung, die Abbildfunktion radikal hinterfragt wird und an dem es um die pure Farbe geht, um die Leinwand als Bildträger und visuellen Illusionsraum. Der Künstler als Akteur tritt zurück, objektivierende Faktoren wie Dichte, Intensität, Farbqualität werden wichtig, die Leinwand als Bildträger, der in Farbe getränkt wird, der Farbe aufsaugt, wird auch in seinen Oberflächenmerkmalen wieder mehr wahrgenommen…“

weiter lesen […]

Color Awareness Painting – Colorfieldpainting

Sommerfarben

Was gibt es schöneres als im Sommer den Farben zu huldigen… Color Awareness Painting im Juli, nach einer gefühlten Ewigkeit hat mich die Farbe wieder und so entstanden heute ein komplett neues Color Awareness Painting (auf Leinwand) und drei schon Gewesene wurden überarbeitet, verdichtet, verfeinert oder auch veredelt.

magenta-eioval-pyrole-auf-Leinwand

Magenta – Eioval – Pyrole auf Leinwand – 100 x 100 cm

Manchmal braucht es nicht viel, ein Hauchen, ein konzentriertes Ausatmen und schon fließt was sich zeigen will von Innen nach Außen, haftet an der Seelenwand und bringt die geduldige Fläche zum Blühen. Hier wäre der Begriff „Glühen“ wohl auch angebracht….

lila-magenta

lila-magenta

lila-magenta-colorfieldpaiting

Lila – Magenta – Colorfieldpaiting 50 x 50 cm

Das Lila-Magenta Bild (auf MDF-Platte vor Jahren begonnen) bekam einen finalen „Anstrich, ein leichtes Pyrol-Rot, gepaart mit etwas Orange (Pyrol) und voilá – endlich endlich will es nichts mehr von mir, kann „abfallen“ und ist bereit zur Eigenständigkeit. Diese durchdringende Dunkelheit, aus der Farbe geboren ist auch ein Grund, warum ich male. Eine besondere Farbe, bzw. eine ganz eigener Farbklang ist hier entstanden…mal sehen, wo die Reise hinführt.

kleines-colorfielpainting-rot-magenta-

Kleines – Colorfielpainting – Rot-Magenta – 40 x 40 cm

kleines-colorfielpainting-rot-magenta-web1

kleines-colorfielpainting-rot-magenta-web1

colorfieldpainting-pyrole

Colorfieldpainting – Pyrole – 100 x 100

pyroll-colorfieldpainting-web2

pyroll-colorfieldpainting-web2

Die Photos der Colorfieldpaintings auf der Staffelei oder auf dem Boden dienen zur Verdeutlichung der Größenverhältnisse.

stanko-durchbruch

afterlife

Atelier fertig – Muse verweilt im Nirgendwo

Vielleicht lag es an den andauernden Renovierungs-Maßnahmen, doch seitdem das Atelier so gut wie fertig gestellt ist, wollte sich Schwester Muse nicht einfinden. Und warum dann Farbe, Zeit & Material verschwenden, wenn es nichts malerisches zu tun gibt – so die immer wieder kehrenden Gedanken…

Allerdings ist dieser Zustand nichts Neues, so daß nur „in Geduld üben“ bleibt und diese wurde heute belohnt. Auch wenn es nicht ganz ein neues Werk ist, so scheint es auf eigene Art neu…

durchbruch-farbfeld-stanko

durchbruch-farbfeld-stanko


in der Sonne fotografiert

in der Sonne fotografiert