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Weitere Arbeiten

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Samstag im November 26.11.2011

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Klicken Sie sich durch die Ausstellung und Vernissage (49 Photos)

Zur Vernissage

Zur Ausstellungseröffnung kamen mehr als 70 Gäste, die interessiert und aufmerksam die 20 Werke in den einzelnen Büros und im Flurbereich betrachteten. Durch eine geführte Bildbetrachtung gleich zu Beginn, die unterstützt von der wunderbaren Musik von Anders Holte, Hans Zimmer und einem Klavierstück von Wim Mertens in eine stille Bildmeditation mündete, entstand eine entschleunigte und entspannte Vernissagen Stimmung.

 

 

 

 

 

 

…vergehende Zeit, Spuren im lichten Auge hinterlassend

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Vernissage am 17.November 2011 um 19 Uhr

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Herzliche Einladung zur Vernissage und Ausstellung in der Kanzlei Baumann und Kollegen – München vom 17.November – 10.Februar 2012
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„Im Malen sowie in der aufmerksamen Bildbetrachtung bilden sich Ruhepole, die in Stille verwandelt, der Seele und dem wachen Auge ein Pulsieren und Atmen eröffnen.“
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Vernissage-Baumann und Kollegen

Vernissage-Baumann und Kollegen

 Zum Ausdrucken (Einladungskarte) hier klicken und downloaden

Ausstellung Kanzlei Baumann und Kollegen München

Ausstellung Kanzlei Baumann und Kollegen München

Kanzlei Baumann & Kollegen
Hohenlindenerstraße 1
81677 München

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[pullquote align=right]wahrnehmen:
das Verb (mhd. war nemen, ahd. wara neman) enthält als ersten Bestandteil das unter „wahren“ behandelte Substantiv ‚Wahr‘; „Aufmerksamkeit, Acht, Obhut, Aufsicht“. Es bedeutet demnach eigentlich „in Aufmerksamkeit nehmen, einer Sache Aufmerksamkeit schenken“. Ableitung ist WAHRNEHMUNG
(aus dem Herkunfstwörterbuch (DUDEN))
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Das Wahrnehmen betrachte ich in meinen Werken als DIE Grundlage, um sich einem „Verständnis“ zu nähern. Einem vorurteilsfreien Verständnis, geleitet durch vorurteilsfreie Anschauung. Denn diese leitet mich während des Entstehungsprozeßes. Im Malen, im Tun, in der aufmerksamen Bildbetrachtung während des Farbfeld-Entwicklungsproßes bildet sich immer ein Ruhepol, eine Aufmerksamkeitsbewegung hin zum Stille werden. In diesem Stille-Werden pulsiert die Seele, atmet ein und aus und weitet sich.

colorfield-farbfeld-stanko

colorfield-farbfeld-stanko

Mein Wunsch oder auch die bewußte Absicht ist hierbei die Entwicklung einer erweiterten Betrachtung. Im Schauen verbindet sich das sehende Auge, die offene Seele und der in Stille bereite Körper mit dem Atmen der Farbe, die immer Seelenaspekte in uns öffnet. Die immer wieder das Konstrukt der Zeit auflöst und ins Jetzt geleitet, sofern wir bereit sind, die Muster und Bindungen zu lösen. Und wenn diese „erweiterte Betrachgung“, das vorurteilsfreie Anschauen immer wieder gelingt könnte irgendwann hieraus ein neuer Sinn entspringen. Das dürfte der gleiche Sinn sein, den das Gebet, die stille Meditation, die Einkehr in die Stille und alles andere in uns Wirksame befördert, um in der Entschleunigung ganz in uns anzukommen…

Natürlich ist diese „Form“ der Bildbetrachtung auf alles Wahrzunehmende anwendbar, ob es moderne oder klassische Kunst ist, ob es den Moment der Begegnung zweier Menschen beschreibt oder eine wimmelnde Menschenmenge auf dem broadway umfaßt; überall sind wir gefordert eine „neue“ Weltbetrachgung zu üben. Einmal, um ein Handwerkszeug auszubilden in einer sich schneller drehenden Welt, zum anderen, um dem scheinenden und anscheinenden Wirbel in unserer Seele aufmerksam zu begegnen. Wir sind hier um zu lernen, um Erfahrungen zu machen, um uns selbst zu erfüllen, der Aufgabe unserer Seele gerecht zu werden. (Danke Sabrina für diese geliehenen Zeilen). So betrachte ich auch diese Herausforderung als immamente Aufgabe meines Seins. Und hoffe durch meine Kunst, diese stille Art der Betrachtung zu fördern…

Colorfield – wie bitte?

Colorfield Painting (Farbfeldmalerei) kann auf die ersten „abstrakten“ Bilder des letzten Jahrhunderts zurückgeführt werden. Laut den Kunsthistorikern fallen dabei Namen wie Wassilly Kandinski, Paul Klee, Kasimir Malewitsch (mit dem Schwarzen Quadrat 1915), Sonja und Robert Delaunay und weitere Vertreter des Expressionismus. Selbst Bilder des englischen Meisters William Turner könnten bildlich daraufhin betrachtet werden.

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Colorfield-Stanko - Amora

In den USA entwickelte sich daraus der „Abstrakte Expressionismus“,  Clement Greenberg prägte auch den Begriff des Colorfield Painting mit seinen Vertretern wie Joan Mitchell, Ad Reinhard, Barnett Newmann und Mark Rothko.

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Colorfield-Stanko (Farbfeld tuerkis)

Ganz in diese Tradition stelle ich meine Colorfield Paintings aus den letzten Jahren, angereichert durch eine neue Form der Expressivität. Dabei heben sich viele Arbeiten von einer anderen europäischen Strömung – der konkreten Kunst – deutlich ab, da jede Farbfläche sichtbare Spuren des Entstehungsprozeßes beinhaltet.

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Colorfield Stanko Juli Thod