Artikel 2000-2010

Gemeinschaftsausstellung im Lebensraum Kunst

Grandiose Ausstellung mit starken Publikums Ressonanz im Februar 2012. Eventuell ausschlaggebend  die passende Petersburger Hängung. Hier kommen ganz unterschiedliche Arbeiten zueinander und stärken oder befördern sich gegenseitig,


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Freiheit, die ich meine

Ausstellungs Beteiligung in der Galerie Ruf – München. Dauer der Ausstellung: 08.09.2009 – 23.10.2009. Vertreten im Sonderteil der Ausstellung. Der Titel “Freiheit, die ich meine …” stammt von Max von Schenkendorf (1783-1817) und bezieht sich auf Werkaussagen der beteiligten Künstler: zur Französischen Revolution, dem Ausgangspunkt der Freiheitsbewegung der letzten beiden Jahrhunderte, aber auch zu aktuellen Bestrebungen der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart. Ferner ist die Ausstellung auch als Hommage an Friedrich Schillers zu verstehen, dessen Werk vom Freiheitsgedanken durchdrungen ist und dessen Geburtstag sich am 10. November zum 250. Mal jährt.

Vernissage: Dienstag, 08.09.2009, 19.00 Uhr in den Räumen der Galerie Ruf / Fuhrmann – München Trudering
Einführende Worte: Prof.Dr. Hellmuth Matiasek

Farbfeld-Atelier KUNST-HEILEN

[singlepic id=73 w=320 h=240 float=left] Mehr als 65 qm, licht und hell fast zu jeder Tages- und Nachtzeit. Mein Farb-Refugium und Ort der Stille. Auch wenn dazwischen allerlei Klang zu hören, vielerlei Musik zu vernehmen ist, so ist dieser Farb-Klang-Raum der ideale Ort für das Verdichten und Erweitern der Farbserien in Türkis, Rot, Orange und Blau. Es braucht manchmal nur das Einatmen und Ausatmen und schon will sich der Farbraum verdichten, egal ob das Ei-Oval, ein Farbquadrat oder nur eine schlichte Farbfläche in Erscheinung tritt. Immer ist der Dialog mit dem Klang der Farbe massgeblich.

Atelier Impression

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Willkommen im Jetzt

stanko-rundmail Nach vielen Vorbereitungen und Abschluß anderer Projekte bekommt nun endlich “Kunst-Heilen” ein neues, anderes und vor allem zeitgemäßes Gesicht. Nachdem die alte Seite nun seit über zehn Jahren mit kleinen und mittelgroßen Änderungen online war, ist es an der Zeit gewesen auf ein neues, flexibleres System umzustellen. WordPress und die freie Entwickler Gemeinde von Themes & Plugins macht es möglich, all die Wünsche und Ideen, die man als Künstler an seine Seite hat relativ leicht umzusetzen.

Schöne Bildergalerien, Kommentarfunktionen, Umfragen, Interaktionsmöglichkeiten und vieles mehr laden Sie ein zu verweilen und durch die Seite zu stöbern.

Ich freue mich über Ihre Kommentare und Rückmeldungen
stanko

Es gibt den poetischen Moment im Malen. Meine Malerei vollzieht sich in der aktiven Wahrnehmung der Gegenwart. Klingt banal, doch wie schwer es immer wieder ist, den Geist dahingehend zu beruhigen, dass nur der Moment, der gegenwärtige Augenblick im Innen sowie im äußeren Fokus ist, erfahre ich jeden Tag. Jedes Mal aufs Neue, beim Versuch nur noch Farbe, Malgrund oder Pinsel zu sein. Im Dialog mit mir und den Kräften, die ansonsten verborgen in tieferen Schichten schlummern.

Mein “Ziel” sind “Seelenbilder”, doch nicht allein individuelle Seelenbilder, d.h. Bilder, die allein meiner Seele zuzuordnen wären, sondern auch die Bilder der kollektiven Ebene, die ebenso mit meiner Seele schwingen und verbunden sind. “Ziel” ist dabei ein Begriff, der ausgerichtet erscheint auf ein Ergebnis hin, deshalb schreibe ich “Ziel” in dieser Weise, da neben der Bereitschaft, dorthin zu gelangen ebenso die Gelassenheit gehört, sich führen zu lassen und immer wieder nicht zu wissen, wohin die Reise geht. Intuition in ihrer reinsten Form stellt sich dem Gestaltenden zur Seite und führt die Hand, das Auge in unbekannte Bereiche, in unerforschtes Gebiet, dabei veredelnd und gestaltend hin zum BILD.

Die Musik des Malens

Der Klang der Bilder ist vordergründig nicht zu hören, vielmehr entsteht in der kontemplativen Übung des Sehens ein Klang, der fast unmerklich die Saiten der Seele zum Schwingen bringt. Den meisten Bildern ist kein direkt gegenständlicher Inhalt zuzuordnen. Deshalb eine immer wieder gern gestellt Frage “Was soll das sein, was ist hier abgebildet?” Diese Frage beantworte ich gerne mit einer Gegenfrage:”Was sehen Sie? – Was nehmen Sie wahr?” So kann die Frage als Ausgangspunkt für die entspannte Wahrnehmung sein.

Dabei bewegen wir uns dann parallel in zwei Sphären. Einmal in der aktiven Wahrnehmung des Bildes und dann in der Wahrnehmung des Denkens. Zunächst ein Denken über das Bild, die Farbigkeit, die Form. Assoziationen tauchen auf, dürfen sein, werden sein, sollten aber im zweiten Schritt in den Hintergrund gedrängt werden. Das kann ein wahr-gebender Akt in der Bildbetrachtung werden.

Der Klang der Bilder

Nachdem sich Bilder, Assoziationen und vielleicht Begriffe gebildet haben, gilt es zu überprüfen, ob sich diese mit dem Werk verbinden oder schon ein Eigenleben führen. Assoziatives Denken ist spannend und schön, führt aber in der Regel von der gegenwärtigen Wahrnehmung weg. Um eine Aussage über das betrachtete Werk machen zu können, sollte der unruhige Geist durchaus beobachtet werden, dann aber zur Ruhe kommen, um die stilleren Momente zu erreichen. Auch um die innere Gestaltung zu beobachten, die sich in der Regel einstellt, vorausgesetzt, wir sind bereit dazu.

Gegenwärtige Achtsamkeit

Klingende Seele – oder wie gelingt Gegenwärtigkeit?
Meine Bilder bieten hier einen Raum, die Gegenwart aktiv zu fassen, zu erfassen und die Präsenz aktiver Stille, aktiver Wahrnehmung, Achtsamkeit zu üben.

Gestaltbildendes – Formen

  • Ei
  • Oval
  • Quadrat
  • Rechteck

Freie Formen

  • Fließende Übergangsformen
  • Reales
  • Wesens-Interpretationen (Engel, Blüten,…)

Stilmittel

  • Grenzen
  • Fließende Grenzen – Übergänge
  • Transparentes
  • Reduktion in der Farbe
  • Nuancen
  • Reihen
  • Farbfolgen
  • Serien

“Die Musik des Malens” oder “Gegenwärtigkeit als Prinzip”

Farbfeld Malerei ist eine Hinwendung an das aktive Tun mit der Voraussetzung einer aktiven Wahrnehmung in der Gegenwart. Es ist nicht leicht, den Geist dahingehend zu beruhigen, dass nur der Moment, der gegenwärtige Augenblick im Innen und dabei auch im  äußeren Fokus ist.  Jedes Mal aufs Neue ist es ein Wagnis, in diese Gegenwärtigkeit zu gehen, aber mehr noch ist es eine passende Übung für den All-Tag. Im Dialog mit mir und den Kräften, die ansonsten verborgen in tieferen Schichten schlummern, gelingt das Eintauchen in den “Seelen-See”, um daraus Gebilde, Farben und Formen zu schöpfen.

In der Regelarbeite ich in Serien. Es wechseln dabei die Motive des Ei-Ovals, des “unruhigen” Quadrats und das des Kreuzes ab. Das Ei-Oval ist eine bekannte Form, die wir seit Jahrtausenden in der menschlichen Ausdruckskraft wiederfinden. Beim Betrachten meiner Bilder ist der erste “vorurteilsbehaftete” Eindruck, “ich sehe ein Ei” und daraus manchmal folgernd: ein “Osterei”! Das scheint naheliegend, ist aber so wahr wie falsch. Vielmehr möchten meine Bilder anregen, diese Form als Kraft-Form oder auch als Ur-Form wahrzunehmen.

Es entstehen zudem mit der Zeit “Seelenbilder“, einmal Seelenbilder, die vielleicht einer individuellen Seele zuzuordnen wären, dann aber auch wieder Bilder, die auch gemeinschaftliche Ebenen beleuchten, sozusagen “allgemeine” Bilder, die vielleicht mit einer “größeren Seele” schwingen und verbunden sind.

Der Mal-Akt ist oft ein völlig improvisierter Vorgang. Die bange Frage, “Gelingt dieser Akt?” steht im Raum wie beim Schauspieler, der seinen Akt auf der Bühne spielt. Nur ist das Bild vorher nicht geübt, nicht erprobt, es ist im Moment des Entstehens ein Bühnenstück ohne Textbuch, ohne gelernten Text, ohne Regieanweisung – es ist eben Improvisation. So gibt es oft vor dem wirklichen Einstieg in den Malvorgang die Zeit des Zögerns, des Haderns, der Entmutigung, die aber gleichzeitig Raum der Sammlung, der Vorbereitung, der Ermutigung werden kann. Nach einer Weile stellt sich die Frage: “Entwickeln oder Bewahren” Was ist richtig, was des Bewahrens wert und was ist dem Wandlungsprozess unterworfen? Dabei ist die Wandlung, das Übermalen, das Farb- oder Formverändern genauso wichtig wie das Bewahren – wenn nicht sogar bedeutungsvoller. In der (Ver-)Wandlung liegt ein eigentümlicher Zauber, den in einer ersten unteren Malschicht ist oft der Keim zu etwas darauf Wachsendem verborgen – es ist der fruchtbare Boden für das Sich-Entwickelnde.

“Malerei als Fremdsprache? “

“Malerei ist heute doch notwendigerweise vorwiegend Projektionsfläche für das “Noch-Nicht-Gesagte”, für das Unformulierte, ja sogar für das “Noch-Nicht-Geschaffene” – wieso wollen so viele Menschen da ständig das “Schon-Gesagte” erkennen? Kunst ist doch immer das Einleben in das Noch-Nicht, sie sagt schon etwas von dem, was erst kommt oder was im Werden begriffen ist, sie wiederholt aber eben nicht das, was schon gesagt worden ist. Manchmal ist dieses bisher Unausgesprochene unverständlich, rätselhaft, fremdsprachlich, zuweilen auch undeutlich – es hat seine Sprache ja noch nicht geprägt, es ist ja sozusagen im Stadium der Sprachfindung. Heißt das aber, dass diese werdende Sprache kein Recht hat, ausgesprochen zu werden? Eine Aussprache ist die Kunst im Moment des Werdens, eine Aussprache mit ihr beginnt erst, wenn ein dialogisches Verstehen möglich ist – also: lernen wir Fremdsprachen!”

Diesen Abschnitt habe ich gefunden in den Weiten des Internet – Autor unbekannt

Malerei, Aktionen und Projekte

Alles ist eins - Tore gehen auf

Die Farbe hat mich

Begleiten Sie mich durch meine Welt der Farbe und der Farbfeldmalerei. (Color Field Painting)

“Die Farbe hat mich” – so Paul Klee in seinem Werk “Bildnerisches Denken” aus dem Jahre 1922. Und so hat auch mich die Farbe seitdem mir bewußt wurde, daß es selbst noch heute, oder vielleicht gerade heute Wesentliches farblich auszudrücken gilt.
Viele Bilder entstehen aus dem Impuls, eine eigene Art der seelischen Tiefe auszuloten. Der Tiefe und Kraft nachzuspüren, der Kraft, die in jeder Seele wohnt und zur Gestaltung drängt. Die Tiefe auszuloten, die jede Seele so einzigartig macht ist dabei wesentlich.

“Der Körper wohnt in der Seele”, ein Zitat aus: ‘Anam Cara’ von John O´Donohue.

Diese Aussage klingt seltsam, da doch die Ansicht, unsere Seele sei in einem Winkel unseres Körpers untergebracht, doch eher die vertrautere Version ist. Aber was passiert, wenn wir diese Ansicht einfach umdrehen und was wäre, wenn diese Ansicht vielleicht viel stimmiger ist?

Facettenreich 4 – Jahresausstellung im Lebensraum Kunst 2009

Eine festliche Vernissage am Donnerstag den 29. Januar bildet den Auftakt zur Jahresausstellung der Lebensraum-Künstler. Farb- und Bilderwelten von acht KünstlerInnen und Künstlern. Isabella Jarczyk begleitet diesen Abend mit keltische Balladen und Liedern auf der Geige.
mehr Infos zur Ausstellung Facettenreich 4 >>

Stanko – Edeln | Einzelausstellung im Lebensraum Kunst 2008

Ausstellung 5.Juli – 3.August 2008 | Vernissage am 4.Juli 2008 um 20 Uhr – Bildbetrachtung jeweils am 6. Juli und am 3.August am “Kunstsinnigen Sonntag”

Farbfeld Malerei (color field painting), inspiriert von den Anfängen der amerikanischen abstrakten Expressionisten der 60er Jahre wie Mark Rothko (1903–1970), Helen Frankenthaler (* 1928), Barnett Newman (1905–1970), Ad Reinhardt (1913–1967) oder den Europäern wie Antoni Tàpies (* 1923). Auch wenn Georgia O’Keeffe nicht direkt zu dieser Stilrichtung zu zählen ist, so sind Ihre Arbeiten dennoch nicht ohne Einfluß gewesen. Gotthard Graubner, Rupprecht Geiger sowie Yves Klein und natürlich Paul Klee zählen zu den malerischen Vorbildern, die es zu erfassen und erweitern bedarf.

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